Über diesen Blog

Morgens halb sieben in Deutschland.

Ich sitze am Frühstückstisch und versuche, die Augen offen zu halten. Damit mir das besser gelingt, schlage ich die Tageszeitung auf. Böser Fehler! Hätte ich mir eigentlich gleich denken können.

Also, ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Bei mir ist es jeden Tag dasselbe. Spätestens auf Seite 2 kocht es in mir hoch, und ich frage mich: Warum bloß tue ich mir das immer wieder an? Diese ganzen Nachrichten über die große Weltpolitik.

Es läuft doch immer nach dem gleichen Schema:
Wir, der Westen, sind die Guten, der Russe der Böse. Wir, die Deutschen, sind die Fleißigen, der Grieche der Faule. Gnadenlos wird in schwarz-weiß gemalt.

Als ob es nicht andere, schönere Farben gäbe! Mir als Weinfreund fallen da spontan noch rot und rosé ein. Das wäre auch meine Empfehlung an unsere gewählten Volksvertreter. Vielleicht kämen dann statt des üblichen sprechblasenverseuchten Verbalvakuums mal ein paar Aussagen heraus, die man auch als solche bezeichnen kann. Da hatte ja der Hauswein bei meinem Stammgriechen gestern Abend mehr Aussagekraft! Mehr Inhalt sowieso. Und das ganz ohne Worte.

Aber wie heißt es so schön:
„In der Politik ist es wie beim Wein. Man merkt erst hinterher, welche Flaschen man gewählt hat.“

Sie meinen, das kann man nicht vergleichen?

Sie haben recht:
Beim Wein gibt es meist nicht mal einen Kater. In der Politik jedoch ist die Ernüchterung garantiert.

Wohl bekomm’s!

– – –

Finden Sie sich in diesem Text wieder? Sind auch Sie frustriert über das aktuelle politische Geschehen und die Berichterstattung darüber? Dann sind Sie hier genau richtig!

Denn Frustbewältigung war der Grund, weshalb ich “Die Politglosse” vor einiger Zeit aus der Taufe gehoben habe. Futter für jede Menge Artikel gab und gibt es schließlich mehr als genug. Dafür sorgen schon unsere Politiker und Medien. Täglich.
Und was soll ich sagen? Es wirkt! Das Schreiben hilft. Und vielleicht ja auch das Lesen … Probieren Sie es doch einfach mal aus!

– – –

Die Politglosse ist ein unabhängiger Blog, der sich als „politisches Kabarett in Schriftform” versteht. Mit scharfer Zunge nimmt er die aktuelle Politik und die Medien in ihrer Berichterstattung aufs Korn.

Wenn auch Sie Ihre Website oder Ihr Printmedium mit meinen Glossen auflockern möchten, sprechen Sie mich gern an! Ob einmalige Veröffentlichung oder langfristige Kooperation – alles ist möglich.

 

Frank Drotschmann

Frank Drotschmann
Freier Autor
Dipl.-Volkswirt

0176 – 55 900 467
kontakt(at)politglosse.de

www.politglosse.de
www.qualitexte.de